"Ethik und Ethos in der Klinischen Krankenhausseelsorge und in der Universitätsmedizin" - Vorlesungsreihe

Im WINTERSEMESTER 2018/19 wird die Reihe "Religionen/Seelsorge/Ethik im AKH" unter dem Titel "Ethik und Ethos in der Klinischen Seelsorge und in der Universitätsmedizin" mit dem Schwerpunktsthema"SUIZID" fortgesetzt.
Die Vorlesungsreihe/Seminare/ Praktika werden in Zukunft nur in den Wintersemestern durchgeführt, die Sommersemester stehen der Planung, Konzeption und Organisation zur Verfügung! 

Begonnen wird im Anschluss an den jährlich stattfindenen Ökumenischen Gottesdienst zum Studienjahr beginn und zum Gedenktag Cosmas und Damian (Patrone der Medizinischen Fakultät Wien seit 1429 - Segnung des Zepters der Med.UNI Wien aus dem Jahre 1615​, auf welches noch heute die Gelöbnisformel zur Sponsion und Promotion gesprochen wird) zum Beginn des Wintersemesters und einer interreligiösen Auftaktveranstaltung, die Vorlesungen bzw. Seminare finden von Oktober bis Jänner - vorerst 1X monatlich- statt.
Wintersemester 2018/19: Beginn 27. September 16.00 Uhr - geplantes Thema "Suizid"
Anrechenbar als freiwillige Lehrveranstaltung / Fortbildung

Team  Univ.-Prof. Dr. med. Johannes A. Hainfellner, Leiter (komm.) Klinisches Institut für Neurologie (Obersteiner Institut) Medizinische Universität Wien – Allgemeines Krankenhaus; Rektor P. Mag. Dr. Alberto Marques de Sousa MI, Röm.Kath. Klinische Seelsorge im AKH und Pfr. Mag. Arno Preis, Evang. Klinische Seelsorge im AKH.
Wissenschaftlicher Beirat (21 Personen: VertreterInnen aus MedUni Wien, UNi Wien, Pflegediensten, Klin. Psychologischer Dienst, Religionen und Konfessionen {röm. kath., evangelisch, orthodox., altorientalisch/kopt.orth.; jüdisch, islam., buddh.})

Unser großer Dank gilt Herrn Univ.-Prof.em. Dr. Georg Simbruner, PhD in Theologie, der seit Beginn dieser Vorlesungsreihe, die große treibende Kraft und ihr Grarant war!
Diese erfolgreiche Vorlesungsreihe ist auf Initiative von Univ.-Prof. Dr. Georg Simbruner, Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber und in Zusammenarbeit mit der evangelischen und mit der katholischen Krankenhausseelsorge, unter Federführung von Pfarrerin Dr.in Margit Leuthold, zustande gekommen und wurde seit Februar 2014 durchgeführt.

ARCHIE 2014-2016 NACHHÖREN: http://ipokrates.info/christentum-im-akh/ 

ARCHIV ab 2017 (Nachlesen Abstracts ab 2017)

Wintersemester 2018/2019    Themenkomplex Suizid
Termine:

1. Einheit:       Do. 18. Oktober 2018, 16-18 Uhr, Ebene 7 Hörsaal 5
2. Einheit:       Do. 22. November 2018, 16-18 Uhr; Ebene 7 Hörsaal 3
3. Einheit:       Do. 24. Jänner 2019, 16-18 Uhr; Ebene 7 Hörsaal 2
4. Einheit:       Do. 21. Februar 2019, 16-18 Uhr, Ebene 7 Hörsaal 5
Näheres elektonisches Vorlesungsverzeichnis in MedCampus
bzw. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/events/

Programmkonzept - Themen und Referenten: 1. -  3. Einheit (siehe ARCHIV)

4. Einheit:
Prävention des Suizids: siehe auch
Referenten: 
Mag. Gerald Tomandl, klinischer Psychologe, Psychotherapeut, Kriseninterventionszentrum Wien
                      Dr. Thomas Niederkrotenthaler, assoziierter Professor, Sozialmediziner, Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin, MedUni Wien
Als langjähriger Mitarbeiter des Kriseninterventionszentrums Wien wird Mag. Tomandl einen Einblick in die Arbeitsweise der ambulanten Krisenintervention bieten. Die Prinzipien der Krisenintervention sowie der Umgang mit suizidgefährdeten Menschen stehen im Fokus dieser praxisorientierten Betrachtung.
Im Anschluss daran wird Prof. Niederkrotenthaler einen Überblick über gängige Suizidpräventionsmaßnahmen geben. Dabei wird insbesondere auf die Arbeit mit Medien, Verhütung von Imitationseffekten, und Mittelrestriktion fokussiert, sowie dargestellt, wie verschiedene Präventionsbereiche im österreichischen Suizidpräventionsplan (SUPRA) verankert sind.
                    
IMPULS von Carola Hochhauser, evangelische Leiterin der Telefoon Seelsorge Wien
Abstract Input der Telefonseelsorge Wien:
Seit über 50 Jahren ist die Telefonseelsorge für Menschen in Krisen- und Notsituationen da. Unkompliziert und jederzeit erreichbar sollte ein Mitmensch für lebensmüde Personen sein, so der Grundgedanke der Telefonseelsorge.

Die Telefonseelsorge Wien ist zum einen ein kostenloses, sehr niederschwelliges Angebot für Menschen in Krisensituationen und zum anderen ist rund um die Uhr erreichbar. Was das bedeutet, möchte ich in ein paar Sätzen erläutern.

Das Angebot besonders in Bezug auf Suizid, suizidalem Verhalten und Tendenzen wird angenommen, durchschnittlich in einem Telefonat pro Tag wird das Thema Suizid, Suizidgedanken erwähnt oder bewusst angesprochen. Die gut ausgebildeten Ehrenamtlichen bieten den Anrufenden dann ein Gespräch und signalisieren ihnen: Ich interessiere mich für Ihre Situation, erzählen Sie mir, Sie sind mir jetzt wichtig, ich nehme Sie ernst. Das wird als entlastend empfunden und gemeinsam werden weitere mögliche Schritte überlegt.

Die TS Wien ist mit anderen Kriseneinrichtungen wie beispielsweise dem PSD oder dem Kriseninterventionszentrum gut vernetzt.
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