500 Jahre Reformation – Das große Fest auf dem Wiener Rathausplatz

500 Jahre Reformation – Das große Fest auf dem Wiener Rathausplatz am 30.09.2017 war ein großer ERFGOLG - FOTOGALLERIE - siehe auch

Der Höhepunkt im Jubiläumsjahr war das große Fest, das wir Evangelische aus ganz Österreich am 30.9.2017 auf dem Wiener Rathausplatz und wurde gemeinsam mit vielen Menschen jeden Alters gefeiert. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit machten wir uns Mut und zeigten, wer wir sind und was wir für das Leben im heutigen Österreich unter den drei Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung beitragen.
Die Veranstaltung erhielt die Green Event entsprechend dem österreichischen Umweltzeichen.

SchülerInnen der Evangelischen Schulen in Wien bauten ein riesiges „Reformobil“; das sich am Rathausplatz erstmals in Bewegung gesetzt wurd. Musiker Reinhard Horn animierte die Kinder zum Mitsingen animieren. Zu uns sprachen MutmacherInnen wie z.B. die Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee aus Liberia darüber, wie gewaltfreie Aktivitäten zu mehr Gerechtigkeit, Sicherheit und Frieden führen können; einer mobilen Orgel wurden Melodien entlockt, über die das Publikum abstimmte – und vieles mehr geschah bis 19.00 Uhr auf der Hauptbühne und in den Pagoden-Zelten, in denen sich die Evangelischen Kirchen, ihre Superintendenzen (Diözesen) und die Diakonie präsentietren.
Neben dem Treiben auf der Hauptbühne wurde im Rathauspark auf einer zweiten Bühne gesungen, gerockt, gerappt und getrommelt.
Im Rathauskeller wurde gelesen und gelacht. Theater- und Kabarett-Gruppen wechselten sich mit Lesungen ab.

Regisseur und Schauspieler Karl Markovics begleitete durch den Abend, an dem Musik unter dem Titel „Sound of Heaven“ in der Luft lag. Bach goes Beirut, Path of Love, Gospel, Da Blechhauf´n und Jazz – exzellente Ensembles unterhielten die Gäste, bis der Abend um 22.00 Uhr mit einem Abschlusssegen und einer Bildershow endete.

Wir gaben ein Fest, an dem wir Evangelische unsere Ideen und unseren Glauben teilten und mit einem Rufzeichen laut und selbstbewusst Mut machen wollten u. wollen, unsere (Alltags-)Welt zu reformieren. Denn bedeutet Reformation nicht, die Welt zu verändern und mitzugestalten?!